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Sonntag, 4. März 2018

Cranio-Baby, Gastroösophagealer Reflux, 6 Monate


Frau M. kam mit ihrem Baby Nicola in die Praxis von Frau Huggel. Nicola war ein geplanter Kaiserschnitt und ist 9 Tage vor dem Termin geboren mit einem Gewicht von 3590 g. Die Familie kennt die Craniosacrale Osteopathie und erhielt von Frau Dr. K. Oberwil eine Überweisung. Nicolas Reflux ist schon im 2. Monat aufgetreten. Nicola hat gut getrunken und immer gelacht. Wenn er gebrochen hat war es endlich raus. Nach den Behandlungen erbrach er nur noch ganz selten. Nicola ist ein sehr freundliches Kind. Es macht richtig Freude mit ihm zu arbeiten. Nach einer Impfung bekam er Fieber und kalte Hände. Während der Behandlung von Frau Huggel bekommt Nicola ganz warme Hände und Füsse. Frau Huggel gibt der Mutter Instruktionen, wie sie ihr Büblein halten kann und die Lage erleichtern. Nach der dritten Behandlung teilt Frau M. mit, dass Nicola sehr schön in der Nacht durchschläft, am Tag viel in Bewegung ist und sehr kontaktfreudig. In der Zwischenzeit ist er 67 cm gross und 7.6 kg schwer. Die Familie drückt ihre Zufriedenheit aus.
Feedback per Mail: "Nicola geht es nach der letzten Behandlung immer noch sehr gut, er hat fast kein Erbrechen mehr. Trotz Erkältung hat er 300 g zugenommen u. wiegt fast 8 kg. Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche. Freundliche Grüsse A. u. N. M."


Cranio-Baby, Schreien, Baby Chiara, 5 Wochen


Baby Chiara kam mit der Mutter und ihrem kleinen Bruder Matteo in die Praxis. Während Matteo mit dem Vater die Zeit an der frischen Luft verbrachte, wurde Chiara behandelt. Frau I. berichtete über ihre Geburten und die Koliken, die es bei Matteo 3 1/2 Monate lang gab. Damals hätten ihr die Ärzte gesagt, dass es von allein vorbei gehen würde.
Sie habe jedoch gehört, dass man mit Craniosacraler Therapie helfen kann.
Chiara trinkt kräftig und zügig in der Praxis und bekommt danach den Schluckauf. Beim Aufnehmen des Kindes beobachtet die Therapeutin, dass die Mutter das Köpfchen nicht stützt. Chiara kann im Alter von 5 Wochen den Kopf noch nicht selber halten. Der Kopf kippt nach hinten. Frau Huggel gibt Instruktionen für das Halten des Schädels in den ersten drei Monaten und zeigt das Aufnehmen und Ablegen des Kindes.

Nach dem Trinken schläft Chiara ruhig mit der Tendenz nach rechts ein. Chiara wiegt jetzt 4190 g. Sie hatte nach der Geburt Probleme mit der Leber - ihre Haut war gelb. Durch das Liegen in der Sonne heilte jedoch diese Störung schnell ab. Frau Dr. M./BL erteilte auf Wunsch eine Verordnung zur Behandlung mit Craniosacraler Therapie.

Kontaktaufnahme: Frau Huggel stellt ein Ungleichgewicht in der Leber fest und behandelt mit fascialen Techniken nach Sutherland.
Zwei Tage nach der 1. Sitzung teilt Frau I. mit, dass sie nicht daran glaube, dass die Therapie helfen wird. Frau I. erhielt Instruktionen zur Lagerung und im Handling.

Eine Woche später per Mail: "Die Schreianfälle haben aufgehört und alles hat sich beruhigt. Die Schreianfälle verschwanden drei Tage nach der 1. Behandlung. Das Baby stuhlt jetzt jeden Tag. Der Schädel bewegt sich in die Mitte. Chiara dreht ihren Kopf nach rechts und links".

Montag, 26. Februar 2018

Osteopathie-Cranio-Kinder, Melissa, 3 1/2 Jahre, Sturz u. Schlag auf Hinterkopf

Frau H. kam mit Melissa und Luca in die Praxis von Frau Huggel. Melissa ist 3 Jahre und 4 Monate. Sie trägt stolz ihren Nuggi, denn er gibt ihr Halt. Sie ist schüchtern und möchte in der ersten Sitzung fast nicht berührt werden. Die Mama von Melissa berichtet, dass die Kleine vor einem Jahr an Ohnmachtsanfällen und einer kurzen Starre litt. Sie war zweimal auf den Hinterkopf gefallen. Die Stürze lagen länger zurück. Die Abklärungen beim Kinderarzt war erfolgt. Sie litt unter Affektschreien und bekam keine Luft. Die Kinderärztin Frau Dr. S./BL schrieb eine Überweisung zur Craniosacralen Therapie.
Frau Huggel behandelt Melissa in der 1. Sitzung im Sitzen, während ihre Mutter mit ihr ein Kinderbuch anschaut. Das Becken fühlt sich sehr heiss an, jedoch das Kind fühlt es kalt. Die Knochenbewegung im Becken fühlt sich starr an, das linke ISG ist eingeschränkt, in den Extremitäten kaum eine Bewegung. Melissa fällt es schwer im Becken loszulassen. Das Treppensteigen mag sie nicht. Sie möchte gehalten werden.
2. Sitzung: Frau H. berichtet, dass ihr Kind jetzt besser die Treppe steigt. Sie ist gespannt auf die Ferien, wenn Melissa Schlitteln gehen darf. Sie ist jedoch skeptisch, ob das gehen wird, da sie bisher keine Lust dazu hatte.
In der dritten Sitzung berichtet die Mutter, dass Melissa jetzt allein die Treppe steigt und auch beim Schlitteln im Schnee in der Ferienwohnung keine Angst mehr hatte.  Alles ging erstaunlich gut. Melissa ist während der Behandlung überall in Kontakt und nicht in Abwehr.  Hört ruhig und andächtig auf Geschichten, die die Mutter erzählt. Am Anfang möchte sie nicht liegen, jedoch später lässt sich Melissa auf den Tisch fallen und geniesst die Behandlung. Sie streckt Frau Huggel die Arme entgegen und ist glücklich. Am Schluss läuft sie aus dem Zimmer und steigt allein die Treppe hinab. Das ist ein schöner Erfolg.

Bindegewebe: Bindegewebe hält unseren Körper zusammen. Doch sind Faszien weit mehr als lebloses Stützmaterial. Sie ermöglichen Bewegung und sind ein wichtiger Schauplatz der Immunabwehr, wie dieser Ausschnitt aus der Quarks & Co Sendung „Geheimnisvolle Faszien“ veranschaulicht. Dr. Robert Schleip, deutscher Humanbiologe, ein Pionier auf diesem Gebiet - schildert die Zusammenhänge im Netz. 


Frau Huggel ist langjährige Körpertherapeutin und ausgebildet in Craniosacraler Osteopathie und Craniosacraler Therapie CranioSuisse sowie in verschiedenen Körpertherapie-Methoden. Sie hat über 22 Jahre Erwachsene mit Unfällen, Schock und Trauma begleitet und kennt sich bestens aus mit den Auswirkungen von Stürzen und Schlägen im Kindesalter.
info@craniotherapie.ch, www.craniotherapie.ch

Freitag, 12. Januar 2018

Cranio-Baby, Sternengucker, Kevin der Starke

Kevin kam als Sternengucker-Baby im Alter von 6 Wochen zur Frau Huggel in die Praxis. Obwohl er einen Monat zu früh auf die Welt kam, hatte er ein sehr gutes Gewicht. Er wurde vom Kinderarzt zur Cranio-Sacral-Therapie gesendet. Seine Eltern teilten der Therapeutin mit, dass der kleine starke Bub noch eine Nabelschnur um den Hals gehabt hatte und dadurch etwas Probleme mit der Sauerstoffzufuhr. Papa und Mama sorgten sich um Kevin, ob denn wohl alles mit der Halswirbelsäule in Ordnung sei. Bei näherem Betrachten gab die Therapeutin kleine Anweisungen für den Kontakt mit Kevin und zeigte Techniken, um die Seitlage anzuregen sowie den diagonalen Bewegungen von Kevin zu folgen und gleichzeitig zu beobachte, ob der kleine Bub nach rechts und links sein Köpfchen bewegt. Dabei wurde Hand gereicht und Anleitung zum Kontakt mit Kevin angeregt, kleine Instruktionen erteilt, die Nahrungsaufnahme kontrolliert. Kevin war sehr entspannt und dankte die Berührung mit wachen Augen und mit grossem Appetit beim Trinken.

Dienstag, 19. Dezember 2017

Cranio-Baby-Sternengucker, frühkindl. Asymmetrie

Liebe Frau Huggel

Ich habe mein 2. Baby geboren und war schon mit meiner Tochter vor zwei Jahren bei Ihnen. Sie gedeiht in der Zwischenzeit prächtig. Mein Baby ist ein Sternengucker-Kind. Es trinkt sehr gut und hat kräftig zugenommen. Es röchelt etwas beim Trinken und ich habe den Eindruck, dass der Kopf ein wenig nach rechts fixiert und in den Nacken gedrückt ist.
Gerne würde ich einen Termin in Ihrer Praxis vereinbaren.

Liebe Grüsse Frau F.

Montag, 16. Oktober 2017

Cranio-Baby, Reflux, 4. Monat

Frau Huggel behandelt ein Kind mit Craniosacraler Osteopathie mit Reflux im 4. Monat. Bei diesem Kind trat der Reflux erstmalig im 2. Monat auf. Frau Huggel behandelte dieses Kind auf dem Schoss der Mutter und stellte fest, dass das Kind die Tendenz hat, sich ständig nach vorn zu biegen. Sie zeigt der Mutter, wie sie ihr Kind am Zwerchfell halten darf, damit es sich langsam nach hinten an die Brust lehnen kann, um zu entspannen.
Die im Moment von den Kinderärzten vorgeschlagene Möglichkeit, die Nahrung mit Nestargel zu verdicken, wurde vom Kind abgelehnt. Da Babys oftmals auf Lageveränderung reagieren, bringt eine aufrechte Position auch beim Stillen oder bei Verabreichung der Breikost Linderung.
Angespannte Faszien waren im Bereich der HWS zu finden. Schon nach einer Behandlung im Bereich des linken Zwerchfellschenkels, der für den Verschluss des Mageneingangs sorgt, sprach die Mutter von erheblicher Verbesserung.
Die betroffenen Kleinen hatten oft eine anstrengende Geburt und weisen Kompressionstendenz im Thorax und Schulterbereich auf.

Montag, 30. Mai 2016

Mütter: Schluss mit Schuldgefühlen!, Baby-Cranio-Praxis Huggel, Münchenstein

Frau M. aus D mit Tochter Amalia (12 Monate) betritt die Praxis von Frau Huggel in Münchenstein/BL. Sie kennt schon die Craniosacraltherapie und Craniosacrale Osteopathie, weil sie mit ihrem Sohn vor 15 Monaten Frau Huggel besucht hat.
Die Geburt der kleinen Amalia war spontan, jedoch zwischendurch ging es nicht vorwärts, weil irgendetwas Frau M. aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Ihre Tochter wurde normal geboren, jedoch die Plazenta musste nachträglich entfernt werden, weil sie sich nicht von selber als Nachgeburt gelöst hatte. Während des Eingriffs kam die kleine Tochter zum Vater und danach zu den Schwestern im Spital. So richtig konnte die Anbindung an die Mutter nicht erfolgen und die Freude über die Geburt war getrübt. Das Stillen kam nicht in Gang, denn die Kleine wollte nicht so richtig trinken.

Beim Erzählen dieser Erlebnisse schaut die kleine Amalia ganz interessiert und betroffen ihre Mutter an und drückt sich fest an sie. Frau M. kommen die Tränen und erstmals kann sie darüber sprechen, dass sie eigentlich nicht richtig weinen konnte, um die Ereignisse zu verdauen. Tiefe Schuldgefühle überkommen sie bei verschiedenen Themen, die sie kurz erwähnt. Frau Huggel begleitet die junge Mutter auf ihrem Behandlungstisch. Amalia - auf dem Bauch der Mutter liegend - hilft mit tiefen Atemzügen und so einem richtigen Loslassen das ganze Geschehen zu dokumentieren. Sanft hält Frau Huggel das Kreuzbein der kleinen Tochter. Ein Bach von Tränen erfüllen das Gesicht von Mama, alles wird warm und das Töchterchen liegt richtig entspannt. Frau M. ist überrascht. Amalia schreit eigentlich bei fremden Menschen und hat Angst.
Viele Themen stecken unter diesem Erlebnis. Eigentlich haben Mutter und Tochter den Grund des Kommens schon fast vergessen. Ein Anfang ist gemacht für einen nächsten Schritt, bei dem wir alles miteinander verdauen können. Amalia babelt wohlwollen mit, aber sie zeigt, dass sie jetzt ganz müde ist von der vielen Entspannung und Lösung. Mutter und Tochter haben sich gegenseitig geholfen.

Frau Huggel ist langjährige Therapeutin und arbeitet mit Craniosacraler Osteopathie und Craniosacral-Therapie sowie verschiedenen körperpsychologischen Methoden. Sie ist selbst Mutter und Grossmutter von 3 Enkelkindern.
http://www.craniotherapie.ch