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Freitag, 12. Januar 2018

Cranio-Baby, Sternengucker, Kevin der Starke

Kevin kam als Sternengucker-Baby im Alter von 6 Wochen zur Frau Huggel in die Praxis. Obwohl er einen Monat zu früh auf die Welt kam, hatte er ein sehr gutes Gewicht. Er wurde vom Kinderarzt zur Cranio-Sacral-Therapie gesendet. Seine Eltern teilten der Therapeutin mit, dass der kleine starke Bub noch eine Nabelschnur um den Hals gehabt hatte und dadurch etwas Probleme mit der Sauerstoffzufuhr. Papa und Mama sorgten sich um Kevin, ob denn wohl alles mit der Halswirbelsäule in Ordnung sei. Bei näherem Betrachten gab die Therapeutin kleine Anweisungen für den Kontakt mit Kevin und zeigte Techniken, um die Seitlage anzuregen sowie den diagonalen Bewegungen von Kevin zu folgen und gleichzeitig zu beobachte, ob der kleine Bub nach rechts und links sein Köpfchen bewegt. Dabei wurde Hand gereicht und Anleitung zum Kontakt mit Kevin angeregt, kleine Instruktionen erteilt, die Nahrungsaufnahme kontrolliert. Kevin war sehr entspannt und dankte die Berührung mit wachen Augen und mit grossem Appetit beim Trinken.

Dienstag, 19. Dezember 2017

Baby-cranio-Sternengucker-Baby, frühkindl. Asymmetrie

Liebe Frau Huggel

Ich habe mein 2. Baby geboren und war schon mit meiner Tochter vor zwei Jahren bei Ihnen. Sie gedeiht in der Zwischenzeit prächtig. Mein Baby ist ein Sternengucker-Kind. Es trinkt sehr gut und hat kräftig zugenommen. Es röchelt etwas beim Trinken und ich habe den Eindruck, dass der Kopf ein wenig nach rechts fixiert und in den Nacken gedrückt ist.
Gerne würde ich einen Termin in Ihrer Praxis vereinbaren.

Liebe Grüsse Frau F.

Montag, 16. Oktober 2017

Reflux, Baby, 4 Monate, Cranio-Baby

Frau Huggel behandelt ein Kind mit Craniosacraler Osteopathie mit Reflux im 4. Monat. Bei diesem Kind trat der Reflux erstmalig im 2. Monat auf. Frau Huggel behandelte dieses Kind auf dem Schoss der Mutter und stellte fest, dass das Kind die Tendenz hat, sich ständig nach vorn zu biegen. Sie zeigt der Mutter, wie sie ihr Kind am Zwerchfell halten darf, damit es sich langsam nach hinten an die Brust lehnen kann, um zu entspannen.
Die im Moment von den Kinderärzten vorgeschlagene Möglichkeit, die Nahrung mit Nestargel zu verdicken, wurde vom Kind abgelehnt. Da Babys oftmals auf Lageveränderung reagieren, bringt eine aufrechte Position auch beim Stillen oder bei Verabreichung der Breikost Linderung.
Angespannte Faszien waren im Bereich der HWS zu finden. Schon nach einer Behandlung im Bereich des linken Zwerchfellschenkels, der für den Verschluss des Mageneingangs sorgt, sprach die Mutter von erheblicher Verbesserung.
Die betroffenen Kleinen hatten oft eine anstrengende Geburt und weisen Kompressionstendenz im Thorax und Schulterbereich auf.

Montag, 30. Mai 2016

Mütter: Schluss mit Schuldgefühlen!, Baby-Cranio-Praxis Huggel, Münchenstein

Frau M. aus D mit Tochter Amalia (12 Monate) betritt die Praxis von Frau Huggel in Münchenstein/BL. Sie kennt schon die Craniosacraltherapie und Craniosacrale Osteopathie, weil sie mit ihrem Sohn vor 15 Monaten Frau Huggel besucht hat.
Die Geburt der kleinen Amalia war spontan, jedoch zwischendurch ging es nicht vorwärts, weil irgendetwas Frau M. aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Ihre Tochter wurde normal geboren, jedoch die Plazenta musste nachträglich entfernt werden, weil sie sich nicht von selber als Nachgeburt gelöst hatte. Während des Eingriffs kam die kleine Tochter zum Vater und danach zu den Schwestern im Spital. So richtig konnte die Anbindung an die Mutter nicht erfolgen und die Freude über die Geburt war getrübt. Das Stillen kam nicht in Gang, denn die Kleine wollte nicht so richtig trinken.

Beim Erzählen dieser Erlebnisse schaut die kleine Amalia ganz interessiert und betroffen ihre Mutter an und drückt sich fest an sie. Frau M. kommen die Tränen und erstmals kann sie darüber sprechen, dass sie eigentlich nicht richtig weinen konnte, um die Ereignisse zu verdauen. Tiefe Schuldgefühle überkommen sie bei verschiedenen Themen, die sie kurz erwähnt. Frau Huggel begleitet die junge Mutter auf ihrem Behandlungstisch. Amalia - auf dem Bauch der Mutter liegend - hilft mit tiefen Atemzügen und so einem richtigen Loslassen das ganze Geschehen zu dokumentieren. Sanft hält Frau Huggel das Kreuzbein der kleinen Tochter. Ein Bach von Tränen erfüllen das Gesicht von Mama, alles wird warm und das Töchterchen liegt richtig entspannt. Frau M. ist überrascht. Amalia schreit eigentlich bei fremden Menschen und hat Angst.
Viele Themen stecken unter diesem Erlebnis. Eigentlich haben Mutter und Tochter den Grund des Kommens schon fast vergessen. Ein Anfang ist gemacht für einen nächsten Schritt, bei dem wir alles miteinander verdauen können. Amalia babelt wohlwollen mit, aber sie zeigt, dass sie jetzt ganz müde ist von der vielen Entspannung und Lösung. Mutter und Tochter haben sich gegenseitig geholfen.

Frau Huggel ist langjährige Therapeutin und arbeitet mit Craniosacraler Osteopathie und Craniosacral-Therapie sowie verschiedenen körperpsychologischen Methoden. Sie ist selbst Mutter und Grossmutter von 3 Enkelkindern.
http://www.craniotherapie.ch

Sonntag, 1. Mai 2016

Baby-Cranio, Reflux, schwallartiges Erbrechen, Baby-Praxis-Huggel-Münchenstein

Frau B. aus Schopfheim/D suchte Hilfe über das Internet und gelangte an die Praxis in Münchenstein zur Frau Huggel. Die kleine Mariella wurde mit einem Herzfehler mit 2600 g geboren. Sie lag 4 Tage auf der Notfallstation, da ihre Herztöne überwacht werden mussten. Die Mutter war sehr in Sorge, weil das Kind schwallartig erbrach. Sie suchte ihre Kinderärztin auf, die sie zur Ernährungsberatung schickte. Dort wurde ihr empfohlen, das Milchprodukt zu wechseln. Leider verweigerte die kleine Tochter dieses Produkt und man wechselte zu einer anderen Sorte.
Frau Huggel nimmt ganz sanft mit der kleinen Tochter Kontakt auf und stellt eine leichte Rechtslage des Körpers fest. Mit sanften Haltetechniken der Craniosacralen Osteopathie nach Sutherland erreicht die Therapeutin  eine symmetrische Haltung. Die Kopfbeweglichkeit nach rechts und links ist gewährleistet. Frau B. erhält Lageinstruktionen für Seit-, Rücken- und Bauchlage. Leider hat Mariella wenig Kraft für eine Bauchlage, erklärt Frau B. in der 3. Sitzung.  Während der 1. Behandlung bekommt Mariella starken Durchfall. Frau B. beklagt, dass die Durchfälle fast täglich sind.

Frau Huggel erklärt der Mutter, dass es bei Frühgeburten Zeit braucht, bis sich die Verdauung reguliert. Es benötigt viel Geduld, bis ein Baby lernt langsam zu trinken und Zeit, um alle Aufregung vom Tag zu verdauen. Klares Halten am Kreuzbein und ruhiges Atmen und Arbeit mit der Stimme bringen Mariella zur Ruhe. Sie schläft fast an der Schulter ein.
Frau B. geht wöchentlich in die Sprechstunde zur Kardiologie und zu den verschiedenen Therapien.
Die kleine Mariella stöhnt immer wieder und es klingt etwas nach einer "schweren Last". So haben wir nach 1-3 Behandlungen mal bessere und mal schlechtere Tage zu verzeichnen.

Nach dem 3. Nahrungswechsel scheint nichts mehr zu klappen, denn Mariella möchte keine Nahrung aufnehmen und ihr Gewicht nimmt ab. Sie muss in das Spital. Es wird eine Sonde gelegt. Immer, wenn das Kind sanft berührt wurde, erbrach es die vorher aufgenommene Nahrung  - so als würde es damit seinen Widerstand gegen den Versuch dokumentieren, mit ihm Kontakt aufnehmen zu wollen.

Frau Huggel empfahl der Mutter, dem Kind vorzusingen und es ganz fest anzuschauen. Leider fehlte jedoch Frau B. dazu die Kraft. Schön war, dass Mariella langsam ihren Tagesrhythmus anpassen lernte. So konnte Frau B. auch mal durchschlafen. Im Kinderspital erhält Frau B. eine Ruhepause, denn Mariella wird kontrolliert und beobachtet,  damit sie zunimmt, denn sie soll in 4 Wochen am Herzen operiert werden.

Nach der Operation werden wir Zeit brauchen für eine liebevolle Kontaktaufnahme mit Mariella, damit sie die Zuneigung und den Klang der Stimme der Mutter spürt und die schweren Tage des Startes in ihrem Leben sowie den Eingriff zur Stärkung des Herzens überwindet. Mögen alle Helfer für Mariella zur Seite stehen.
http://www.craniotherapie.ch



Mittwoch, 20. April 2016

Reflux, schwallartigem Erbrechen - Amélie - Baby-Cranio-Praxis Huggel


Amélie ist ein Novemberkind mit Energie und Charme. Frau Dr. K./BL schickte Frau Huggel in Münchenstein diesen kleinen Augenstern. Amélie wog bei der Geburt 3450 g mit einer Länge von 50 cm. Die Geburt war normal und spontan. Drei Wochen nach der Geburt nimmt sie weniger zu. im Alter von 4 Monaten wiegt sie 5570 g und ist um 12 cm gewachsen. Frau G. stillt nach 4 Monaten 5 x am Tag und 1 x nachts. Nach der Impfung trat ein Ausschlag im Gesicht und später am Bauchnabel auf.

Amélie ist temperamentvoll und in Bewegung. Sie hat in 14 Tagen 130 g zugenommen und wir besprechen die Handgriffe beim Stillen, damit sie ruhiger und ohne ablenkende Kopfdrehungen trinken kann.
Bei der 2. Sitzung wirkt sie ruhiger. Wir behandeln das rechte Zwerchfell und ich spüre etwas Stau in der Leber. Amélie stösst gut auf. Frau Huggel palpiert den Austritt der Nerven und sieht am Mastoidknochen (Teil des Schläfenbeins) rote Flecken, die behandelt werden. Für das Gesicht empfiehlt sie  Calendula-Salbe, die beim Auftragen helfen wird. Wegen der Dermatitis schläft Amélie unruhig.
Die Famlie fährt in den Wintersport. Es gibt viel zu packen und zu erledigen. Frau G. klagt, dass das Kind nur im Liegen am besten gestillt werden kann. Der Reflux sei jedoch spürbar besser geworden.

Nach dem Urlaub geht es Amélie gut. Sie schläft gut und ist nur so viel wie sie mag. Sie erscheint mir zufrieden. Die Kopfbeweglichkeit rechts/links ist sehr gut. Nach 6 Monaten kontrolliert Frau Huggel mochmals den Zustand von Amélie. Die Kleine Klientin empfängt Frau Huggel in Bauchlage im Warteraum und strahlt. Sie ist immer noch ein Leichtgewicht, jedoch wendig und gut aufgestellt. Freudestrahlend zeigt sie ihr erstes Zähnchen. Jetzt wird sie bald drei weitere Zähne erhalten und ihren ersten Brei geniessen dürfen.

Frau Huggel ist langjährige Craniosacral-Therapeutin und verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung in Craniosacraler Osteopathie. Sie war Geburtshelferin und ist dreifache Grossmutter.
http://www.craniotherapie.ch

Samstag, 19. März 2016

Baby-Cranio, Vakuumextraktion/Saugglocke, Baby, 5 Wochen


Frau B. betrat mit ihrem kleinen Bub die Praxis von Frau Huggel. Franz wog 3460 g und war 51 cm gross. Sein Start ins Leben war nicht leicht. Der kleine Bub wurde mit Vakuumextraktion geboren. Der ständige Hebammenwechsel störte die Mutter sehr. Während der Geburt stellte sich heraus, dass Franz die Nabelschnur um die Füsse gewickelt hatte. So zog man oben mit der Vakuumpumpe/Saugglocke und unten war das Kind festgebunden. Franz musste Qualen ausgehalten haben, bis sein Leiden nach 55 Stunden zu einem guten Ende kam. Nach der Geburt hatte es dem Kleinen die Stimme verschlagen. Es musste abgesaugt werden. Schon während der Schwangerschaft klagte die Mutter über ständigen Schluckauf beim Kind und schlaflose Nächte. Frau Huggel sieht sich das kleine Büblein an und regt mit sanften peripheren Techniken der CSO nach Sutherland den Durchfluss an. Frau B. sitzt völlig erschöpft im Praxisstuhl und verkrampft bei jeder Bewegung. Grosses Anliegen ist der Therapeutin, der Mutter mehr Ruhe zu verschaffen, damit sie wieder zu Kräften kommt. Franz schläft in der Zwischenzeit nur 3 Stunden. Er wird am Kreuzbein, Nieren und Zwerchfell behandelt. Frau Huggel leitet die Mutter an, wie sie das Köpfchen gut und sicher beim Stillen halten kann, damit auch Franz sich entspannen und ruhiger trinken darf. Die Mutter benötigt Kraft und Ruhe. Ressourcen:
1. Frau Huggel schlägt den Eltern vor, dass die Mutter eine gute Hühnersuppe mit viel Gemüse und Reis bekommt.
2. Das Baby wird am Kreuzbein und Schädel gehalten und die Mutter sieht, wie es ruhig trinkt.
3. Die Eltern pucken das Baby in seitlicher Lage und tragen es am Tag im Säckli.
Nach dieser Behandlung wird übermittelt, dass das Kind am nächsten Tag mehr geschlafen hat. Für die Verletzung am Schädel legen legen die Eltern Kompressen/Salbe mit Arnica auf. Bei der nächsten Sitzung wird bestätigt, dass die Rötung langsam verschwunden ist.
4. Die Eltern erhalten Instruktionen für die Ernährung. Frau B. hat Chelidonium D 4 (Schöllkraut) von ihrer Kinderärztin erhalten, welches sie nach Zögern zur Unterstützung des Eiweissstoffwechsels bei Entzündungen der Gallenwege gibt. Die Therapeutin bleibt mit Familie B. per Mail in Verbindung und unterstützt die Eltern psychologisch, indem sie über die Tag- und Nachtrhythmen spricht. Das Dauerschreien lässt langsam nach. Franz wiegt 5750 g und sieht gesund aus. In der letzten Sitzung können wir uns richtig mit dem kleinen Bub unterhalten. Frau B. sieht zum ersten Mal, wie der Kleine lacht. Er brabbelt und es wird richtig still im Raum. Die Muttermilch ist dank der gesunden Hühnersuppe und der Erhöhung der Trinkmenge/Stilltee nicht versiegt.
Am 29.03. erhalten ich ein Mail: "Endlich hat Franz in der Nacht viel geschlafen. Das war sehr erholsam. Ich hoffe, es kommen mehr solche Tage." Familie B. führt jetzt ein kleines Schlafprotokoll. Vater und Mutter lösen sich ab, damit Frau B. zu Kräften kommt und richtig ausschlafen kann.
Am 17.04.  berichtet Frau B. per Mail: "Wir gewöhnen uns langsam an das Familienleben, Franz geht es wirklich besser. D. h. die Nächte sind sehr viel besser. Die Tage dürfen noch besser werden". Franz ist jetzt 9 Wochen alt. Es ist zu erwarten, dass sein Tag- und Nachtrhythmus sich jetzt langsam einstellen wird. Er wird sein Schädeltrauma überwinden und in seine Mitte finden, denn beide Eltern tun alles dazu.
http://www.craniotherapie.ch