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Dienstag, 14. Dezember 2010

Craniosacrale Osteopathie, Beckenendlage, Nabelschnurtrauma, Kaiserschnitt



Frau B. kommt mit dem kleinen Jeremias im 3. Monat zu mir. Ihre Hebamme Frau S. hat diese Therapie nach der Geburt empfohlen, weil Jeremias mit einer Beckenendlage per Kaiserschnitt geboren wurde und eine Nabelschnur um den Hals hatte. Sein Körper hatte sich etwas nach rechts verzogen. Nach der 1. Impfung ging es Jeremias nicht gut.
Frau B. erhält von mir Lageinstruktionen. Die Kopfbeweglichkeit nach rechts und links ist möglich, jedoch der rechte Arm ist ein wenig blockiert.
Wir legen in der 2. Sitzung mit fast 4 Monaten Jeremias auf den Bauch und stellen fest, dass er das nicht so recht mag. Ich gebe Frau B. Instruktionen, damit sie Jeremias helfen kann. Jeremias wird zum 2. Impftermin der Ärztin Frau Dr. Z. vorgestellt. Frau Dr. Z. ist erstaunt, wie gut Jeremias jetzt auf dem Bauch liegt. Er wiegt jetzt 7300 g und ist 64 cm gross. Die zweite Impfung verkraftet er ein wenig besser, ist jedoch sehr unruhig. Sein Kopf geht wie ein Bienenschwarm hin und her. Wir geben ihm Bachblüten und hoffen, dass er ruhig schlafen wird.
Im Jan. 2011 haben wir eine Abschluss-Kontrollsitzung. Jeremias dreht sich vom Rücken auf den Bauch. Er stemmt sich auf und zieht sich hoch, lacht und sieht kräftig und fröhlich aus. Er ist am Zahnen, nimmt alles in den Mund, was er greifen kann. Ruhig erzählt er und zeigt, was er so sieht. Ganz glücklich und zufrieden lacht er mich an.

Dienstag, 31. August 2010

Craniosacrale Osteopathie bei Sichelfuss



Äthiologie und Pathogenese: Sichelfuss findet man bei Säuglingen und Kindern häufig von Geburt an bis zum 18. Lebensmonat, begleitet von Innenrotation des Schienbeines. Das Phänomen ist relativ normal. Danach sollte der Sichelfuss verschwinden. Das Kind wird dadurch häufiger stürzen.
Ursachen: verzögerte Derotation des Fusses aus der normalen intrauterinen Position, oder noch bestehende Anpassung an die Lage in utero oder gestörte Entwicklung der Beinanlage oder bevorzugte Bauchlagerung.
Typ 1: Korrigiert sich bei aktiver Bewegung (Strampeln des Kindes). Prognose gut, Fehlstellung korrigiert sich von selbst.
Typ 2: Bei passiver Bewegung (Positionierung des Fusses) korrigieren. Prognose gut.
Typ 3: Lässt sich bei passiver Bewegung nicht korrigieren; schwere Form.
Differentialdiagnose:
mögliche Tibiatorsion, eine funktionelle Fehlstellung des Hüftgelenkes mit erhöhter Innenrotation
osteopathische Untersuchung:
Augenmerk auf die unteren Extremitäten richten. Beweglichkeit des Fussen und Stellung der Hüfte beachten, Stellung der Kniescheibe und Tibia.
Selten bei Typ 3: Operation, vorher Gipsverbände, Schienen und Einlagen
Craniosacrale Osteopathiesche Behandlung kann auch beim Typ 3 zusätzlich zur Gipsredression (Schulmedizin) eingesetzt werden.
Wichtig: Frühzeitiger Therapiebeginn

Donnerstag, 22. April 2010

Impfbeschwerden, Säugling, Luain - das Sonntagskind, 5 Monate

Liebe Frau Huggel

Ich habe das Gefühl es ist schon wieder so viel Zeit vergangen und Luain hat riesige Fortschritte gemacht, seit wir das letzte Mal am 06.04.2010 bei Ihnen waren. Dank dem täglichen Training der Bauchlage beginnt er sich nun zu drehen. Er braucht zwar noch den letzten Schubs von mir, ist aber mächtig stolz, wenn er es jeweils geschafft hat und grinst mich bis über beide Ohren an. Überhaupt ist er ein sehr angenehmes und liebes Baby. Natürlich ist er noch immer sehr aktiv und sein Stimmorgan wird immer kräftiger (das soll auch so bleiben). Er ist zufriedener und ausgeglichener. Am Abend können wir ihn pünklich um halb Neun in sein eigenes Bett legen. Er schläft ohne zu reklamieren problemlos von selbst ein. Die Nächte verlaufen auch ruhig. Er schläft durch bis um halb Acht! Natürlich schläft er dafür am Tag kürzer (jeweils eine halbe Stunde am Morgen und Nachmittag und mittags ca.1 1/2 - 2 Stunden.
Wir haben vor einer Woche mit Brei begonnen. Luain hat es von Anfang an geschmeckt. Er isst voller Freude eine kleinen Menge, verlangt dann aber nach ein paar Löffel noch den Schoppen. Den gebe ich ihm jetzt fünf Mal, ca.200ml auf 24 Stunden gerechnet.
Das Babyschwimmen geniessen wir beide sehr. Ich gehe zweimal in der Woche mit ihm baden.Einmal alleine und einmal mit der Gruppe.Luain hat nun auch gelernt zu tauchen ohne sich jedes Mal zu verschlucken. Wenn er sich verschluckt, steckt er es tapfer weg und grinst als wäre nichts gewesen.

Ich würde gerne einen Termin am 31.5. am Nachmittag reservieren.Luain kriegt dann seine 3. Impfung, und ich möchte danach unbedingt mit ihm zu Ihnen kommen, damit sie seine Nieren wieder anregen.

Vielen Dank und bis bald. Liebe Grüsse K. L.
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Sonntag, 11. April 2010

Schlafstörungen ab 6. Monat

Schlafstörungen - vor allem EINschlafstörungen sind die von jungen Eltern wohl am häufigsten rezitierten Schattenseiten des Mama- oder Papa-Daseins. Ob ein Kind schon mit 2 Monaten die Nacht durchschläft oder mit 16 Monate noch nicht, läßt sich nie sagen. 
Schläft das Kind nur unter hörbarem Protest ein, ist dies für alle Beteiligten eine schwierige Situation, die sich in vielen Fällen jedoch lösen läßt.
Sehr erfolgsversprechend (wenn auch von einigen Eltern abgelehnt) ist die folgende Methode aus den USA: 
Hierbei läßt man das Kind nach einem genauen Zeitplan schreien, immer wieder unterbrochen von Aufwartungen von Mama oder Papa am Kinderbett, während denen man beruhigend und tröstend auf das Kind einredet, es streichelt und dann nach spätestens 2 Minuten wieder das Zimmer verläßt. Die zeitlichen Intervalle werden dabei immer größer bis das Kind schließlich einschläft. 
Diese (vielen Eltern - besonders Müttern - herzlos erscheinende) Methode zeigt meist nach 3-7 Tagen schon die erhoffte Wirkung.

Wenig hilfreich ist allerdings meistens folgende Einschlaf-Variante:
Ein Elternteil trägt das Baby so lange durch die Wohnung, bis es glücklich und zufrieden einschläft, und legt es dann ins Bett.
Meist sind spontane nächtliche Unzufriedenheits-Kundgebungen das Resultat. Doch warum?
Die Antwort ist eben so simpel wie einleuchtend. Schläft das Kind in der geborgenen Umgebung bei Mama oder Papa ein, und wacht später alleine im Bett wieder auf muss das Kind folgende Situation verarbeiten: 1. Ich wurde alleine gelassen. 2. Ich bin nicht mehr (räumlich) da, wo ich gerade eingeschlafen bin. Diese doppelte Konfussion ist oftmals der Grund für nächtliches Lamentieren Ihres Babys.
Jeder Mensch wacht nachts ein paar mal auf; schläft aber ohne dies groß zur Kenntnis zu nehmen sofort wieder ein. Babys haben dies noch nicht gelernt. Es wurde inzwischen nachgewiesen, dass Babys die in ihrem Bett einschlafen, diese nächtlichen Wachphasen problemloser hinnehmen als ihre Altersgenossen, die in einer anderen Situation/Umgebung (z.B. auf dem Arm eines Elternteiles) eingeschlafen sind.


Eine Studie der Kinderklinik in Köln hat nachgewiesen, das 6-10 Jährige oft an Schlafstörungen leiden. Als Ursachen wurden emotionale Probleme, Fernsehen vor dem Schlafengehen (aufregende Filme) und schwere Abendmahlzeiten entdeckt.
www.erziehung-online.de/schlaf-stoehrungen

Cranio-baby-Schlafstörungen ab 6. Monat - Amélie - das wendige Kind





Liebe Frau Huggel

Vielen Dank nochmals für Ihren Einsatz für unsere Tochter Amélie !!!

Das Buch was uns noch sehr geholfen hat heisst: Jedes Kind kann schlafen lernen, Verfasser: Annette Kast-Zahn; Hartmut Morgenroth

Viele Liebe Grüsse

Familie L.


Dienstag, 6. April 2010

Craniosacrale Osteopathie/Therapie bei Impfbeschwerden/Impfschock

Schilderung der Eltern für die Zeit nach der Impfung:
"Entwicklungsknick nach der Impfung" oder "Hauptsymptome"

1. Schlafsucht mit Schlafumkehr, Unruhe
Kurz nach der Impfung finden die Eltern im Bett einen schlafenden Säugling, während er sonst an der Bettkante stand und auf die Mutter wartete. Die Nahrungsaufnahme ist ungestört, aber gleich danach schläft das Kind wieder ein. Wochen später kommt es zu einer Umkehr des Schlafrhythmus. Das Kind ist nachts wach und unruhig. Dafür schläft es am Tage. Diese Schlafsucht ist bei den heute gebräuchlichen Mehrfach-Impfungen (6-fach: Kinderlähmung, Hepatitis B, Keuchhusten, Tetanus, Diphtherie, Hämophilus Infektion (Gehirnhautentzündung oder eitrige Kehldeckelentzündung) ein wichtiges Symptom.
Aufklärung durch den Kinderarzt vor Impfung

2. Interessenlosigkeit
Nichts erregt die Aufmerksamkeit des Kindes, keine Person, keine Sache, keine Blume, kein vorbeifahrendes Auto. Es ist kein Blickkontakt herzustellen. Die Eltern berichten, dass das sonst mit Freude durchgeführte Fotografieren des Kindes keinen Spass mache, weil die Aufmerksamkeit fehle. Das Interesse des Kindes richtet sich nicht mehr auf den merkwürdigen Apparat, sondern die Blicke gehen inhaltlos ins Leere.

3. Apathisches Baby mit kalten Händen und kalten Füssen
Schock im Nierensystem. Massnahme: Unbedingt Nieren behandeln lassen durch einen Therapeuten mit Craniosacraler Osteopathie/Craniosacrale Therapie.
Erfolgsaussichten: Nach Behandlung sollte sofortige Besserung eintreten.
Kinderarzt informieren.

4. Schielen nach einer Impfung, Krampfanfälle nach einer Impfung
Kinderarzt informieren.

5. Fieber: Eine Massnahme des Körpers, um toxische Stoffe zu verarbeiten, gesunde Reaktion.

Beobachtungen: Praxis CSO/CST P. Huggel, Münchenstein/CH



Dienstag, 9. März 2010

Craniosacrale Therapie, Schreiattacken, Aufstossen, Unruhe beim Trinken, Luain der Starke, 3 Monate

Familie L. kam am 26.02.2010 mit Luain in meine Praxis. Luain wog 5.5 kg und litt unter Schreiattacken. Stolz trugen die jungen Eltern das Büblein im Tragsäckli und berichteten über eine schnelle Geburt im Bethesda-Spital Basel. Luain genoss es sehr im Tragsäckli. Sobald sie jedoch das Büblein auf den Tisch oder in den Autositz legten, fing es an zu schreien und zu spucken. Frau L. beherrschte den Trick des Tragtuches ausgezeichnet, so dass Luain sich sofort wieder beruhigte. Ich zeigte dem jungen Vater, wie er das Kind durch Halten am Kreuzbein beruhigen und damit auch liebevoll helfen kann. Das gab den Eltern viel Mut.
8.03.2010, Bericht d. Eltern von einer guten Woche mit Luain, den Erfahrungen bei der Babymassage sowie den Bemühungen beim Stillen, den richtigen Rhythmus zu finden. Es klappt mal gut und dann etwas weniger. Die Eltern berichten, dass sie wieder mehr Selbstvertrauen und Mut haben, sich mit Luain zu beschäftigen und das Schreien nicht mehr so aufgefallen ist.
In der dritten Sitzung besprechen wir nochmals die Rhythmen des Stillens, denn Frau L. vermutet, dass sie nicht mehr so viel Milch hat, weil Luain öfters angelegt werden möchte. Sie meint, ihren Bub nicht richtig zu verstehen. Wir besprechen das Gewicht des Kindes, den Gehalt der Milch sowie über milchfördernde Massnahmen. Ich gebe Frau L. eine Liste mit milchfördernden Nahrungsmitteln mit. Frau L. berichtet danach:
" Vielen Dank für ihre ausführlichen Unterlagen.Ich bin seit gestern schon fleissig am Alfalfa Sprossen futtern.
Unser Besuch bei Ihnen war wieder einmal sehr hilfreich und interessant. Als wir zu Hause waren, habe ich gleich mit Luain die Bauchlage trainiert. Er hat sich kräftig aufgebäumt und dann heftig geschrien und gestrampelt.Wie sie es mir gezeigt haben, habe ich ihm die Arme gehalten und ihm ein Lied vorgesungen. Da ging es keine Minute und er ist eingeschlafen.
Am Abend nach der letzten Stillmahlzeit habe ich ihn gewickelt und die Babymassage gemacht. Nach ca.10 Min. fing er wie immer an zu schreien.Ich liess das Weinen zu, habe ihn in Ruhe angezogen und ihm erklärt, dass Schlafenszeit sei. Danach legte ich mich mit ihm hin und habe ihm wie immer ein Lied vorgesungen. Zu meinem Erstaunen schlief er wieder sofort ein, ohne zu weinen.
Thema Stillen: Gleich gestern Morgen habe ich nur noch im 3 Stundenrhythmus gestillt. Dies war nur die ersten beiden Male schwierig für Luain. Er wollte pünktlich nach 2 Stunden an die Brust und hat geschrien. Ich habe die Zeit mit Spazieren überbrückt, damit es für mich erträglicher war. Seit heute hat er den Rhythmus gut angenommen.Was mich erstaunt, dass er trotz längeren Stillpausen nicht mehr Hunger hat. Er spuckt bei der zweiten Brust und schreit beim Schoppen. Erst heute Nachmittag war er ausgehungert.Wir waren den ganzen Morgen unterwegs. Er hatte nicht richtig getrunken und war quänglig, weil ich trotzdem eisern 3 Stunden wartete. Als ich ihn dann stillte, hat er richtig schön getrunken - ganz ohne Zappeln und Verschlucken. Aber auch dann wollte er die zweite Brust und den Schoppen nicht mehr. Danach war er zufrieden und hat ein Nickerchen gemacht. Ich denke, das Stillen war für ihn nur zur Beruhigung (sicher auch zu meiner Beruhigung) oder Unterhaltung. Doch durch den zu kurzen Abstand war er ständig am Verdauen und Aufstossen, was ihn auch am Schlafen hinderte. Den Schoppen biete ich ihm weiter an, da er vielleicht einfach noch Zeit braucht, um sich daran zu gewöhnen. Für mich ist erst Mal beruhigend zu merken, dass mein Kind gesättigt und nicht am Verhungern ist."

Samstag, 2. Januar 2010

Schleudertrauma-Selbsthilfegruppen Raum Basel

Kontaktstellen Neu: ab 2010

Kontaktstelle für Schleudertrauma Basel-Stadt:
Treffpunkt: Dienstag, 19.00 - 21.00 Uhr, alle zwei Wochen
Auskunft: Frau Marlise Iten, 061 481 06 73