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Sonntag, 25. Januar 2015

Cranio-Eltern, Babywunsch, Craniosacraltherapie vor und nach Geburt


Frau S. betrat Praxis für Craniosacrale Osteopathie. Sie war 40 Jahre und hatte drei Fehlgeburten hinter sich. Ihr Arzt hatte ihr mitgeteilt, dass sie wahrscheinlich keine Kinder austragen kann. Frau S. wollte nichts unversucht lassen und bat Frau Huggel, ihre Beckenbewegungen anzuschauen und die Zirkulation anzuregen. Nach der Behandlung erklärte die Therapeutin, dass alles in Ordnung sei.
Sie solle an einen ruhigen Ort in den Urlaub gehen und sich mal richtig erholen und abschalten.
6 Wochen später war sie schwanger. Sie war darüber erfreut. Nun wartete Frau S. 3 Monate und begannen danach mit der Schwangerschaftsbegleitung.
Die letzte Sitzung kurz vor der Geburt fand in der Cranio-Praxis statt. Die Klientin war leicht über die Zeit und die Hebamme sagte, dass das Kind jeden Moment kommen kann. Als die Fruchtblase platzte suchte sie das Spital auf.
Geburtsbegleitung im Spital: Frau Huggel kam zwei Stunden später und übernachtete auf einer Liege neben dem Bett.
Die Mama war aufgeregt und fand wenig Schlaf. Das Baby liess sich Zeit und die Wehen waren plötzlich weg.  Der Arzt untersuchte am Morgen die junge Mutter und meinte: "Frau Huggel gehen sie doch mit der jungen Frau durch den Park, gehen sie Mittag essen und kommen danach in den Kreissaal". Je nach Schicht schauten Hebammen nach der Mutter. Sie hatte ein schmales Becken. Es könnte eine schwierige Geburt werden. Frau S. wurde an den Wehentropf angeschlossen. Therapeutin und Klientin warteten. Begleitung der Klientin:  Berührung am Schädel und Sauerstoffzufuhr, damit Frau S. es leichter hatt.
Arzt/Klientengespräch: Ab und zu fragte der Arzt, ob sie nicht doch noch einen Kaiserschnitt möchte, um die Geburtsschmerzen zu lindern. Jetzt sei noch der Moment, wo man das tun kann. Die Klientin lehnte ab. Sie wollte ihr Kind ohne Kaiserschnitt auf die Welt bringen. Das war ihr ein besonderes Anliegen und sie liess sich davon nicht abbringen.
Atemarbeit und Präsenz: Frau S. wendete alle Techniken der Atemarbeit an, die sie bei Frau Huggel gelernt hatt. Sie erhielt warme Socken von Frau Huggel an die Füsse, es gab guten Orangen-Blütentee. Frau Huggel schaute, dass alle Wünsche erfüllt wurden. Als die 4. Hebamme kam, hatte die Geburtsbegleiterin Frau Huggel den Eindruck, dass jetzt die richtige Frau im Kreissaal ist. Die Hebamme begrüsste die Klientin, drückte sie und herzte mit ihr.

Sicherheit und Kompetenz im Kreissaal: Mit Hilfe der guten Zusammenarbeit der Hebamme wurde der Säugling auf die Welt gebracht. Frau Huggel spürte wie Kind und Mutter im Einklang waren und wie das Kind mithalf, auf die Welt zu kommen. Es wog 2060 g. Vor dem Kreissaal stand ein Wärmebett und wartete auf den ankommenden Säugling.
Untersuchung Kinderarzt Herr Dr. R.: Kurz nach der Entbindung wollte der Kinderarzt die kleine Tochter untersuchen und dazu den Säugling kurz mitnehmen. Da gab Frau Huggel kurz Einsprache und sagte, er möge doch das Kind bei der Mutter lassen samt Käseschmiere und dort untersuchen. Er erklärte, es sei alles in bester Ordnung. Frau Huggel gab dem Kind die erste Craniosacral-Behandlung auf dem Stirnbein und spürte wie der Rhythmus in Bewegung kam.
Dieses Kind musste nicht in den Brutkasten/Wärmebett. Die Mutter konnte sehr schnell stillen. Es  konnten 90 Minuten ohne Unterbruch für die gute Anbindung/Bonding von Mutter und Kind gesorgt werden, so dass eine spätere Nachbehandlung nicht mehr nötig war.
http://www.craniosuisse.ch/de/p37000060.html






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