Follow by Email

Translate

Samstag, 21. Februar 2015

Cranio-Kinder, Osteopathie/Craniosacral-Therapie nach Sturz, Tom, 7 Jahre

Tom kommt in grossen Abständen zur Frau Huggel in die Praxis. Besonders, wenn er mal wieder nicht so gut schläft oder gerade mit einem Freund zusammengestossen ist.
Weihnachten flog er die Länge nach hin und landete auf seinem Kiefer. Frau H. rief die Therapeutin erst im Februar an und fragte, ob Tom eine Behandlung erhalten könnte, weil er beim Hüpfen auf dem Trampolin über Schmerzen im Kopf klagt.
Frau Huggel behandelt Tom ganz gezielt an den entsprechenden Stellen, die bei Tom Spannung erzeugen. Als der Thorax-Ausgang an der Reihe ist überprüft die Therapeutin den Flüssigkeitstransport durch die HWS cranial durch feine Palpierung mit den Händen mit peripheren Techniken nach Sutherland und Upledger. Tom fängt plötzlich an zu gähnen und langsam entspannt er sich und räkelt sich immer mehr. Sein Gähnen hört fast nicht auf. Verschiedene Ausgleichstechniken stimulieren den Blutfluss und Tom bekommt rote Wangen. Es ist ihm richtig heiss. Jetzt ist Tom auf einem guten Weg und sicherlich macht das Trampolin-Springen wieder mehr Freude.
http://www.craniotherapie.ch


Freitag, 6. Februar 2015

Plagiocephalus, Lageanomalie in utero (Beckenmissverhältnis, Zwillinge

Plagiocephalus, Seitneigung rechts
Frau C. bat um Hausbesuch durch Frau Huggel, Empfehlung Hebamme BL. Die Zwillinge Julia und Raphael kamen in der 35. Woche auf die Welt. Der Bub wog 1.500 g und das Mädchen 2.340 g. Für die Lungenreifung kam Raphael fast 3 Wochen in ein Wärmebettli/UKBB.
Behandlungsgrund: cranio-sacraler-osteopathie:Frühkindliche funktionelle Seitneigeasymmetrie in der oberen Halswirbelsäule, bei Geburt bereits bestehender Plagiocephalus wegen Lageanomalie in utero (Mehrlinge, Beckenmissverhältnis)
1. Besuch, 11. Woche: fixierte Rechts- u. Linkslage. Bei Julia hatte sich die Seitneigung in einer starken Verformung des hinteren Schädels gezeigt. Bei Raphael war eine Beweglichkeit während der Behandlung sichtbar, eine Seite wurde bevorzugt gehalten. Das Ehepaar war sorgenvoll, weil die Kinder nicht genügend tranken und wenig stuhlten (alle 3 Tage und mit manueller Hilfe). Die Therapeutin behandelte beide Kinder und nach der 2-3 Behandlung stellte sich das Stuhlen ein und sie tranken besser.
Die Therapeutin gab den Eltern professionelle Instruktionen im Handling und in der Lagerung und probierte mit den Kindern Lagerungstechniken aus. 
Bis zur 3. Sitzung hatten beide Kinder gut zugenommen und das Gewicht verdoppelt, der Gesamtzustand hatte sich verbessert, darunter die Beweglichkeit.
Empfehlungen auf Grund der stärkeren Verformung/Schädel/Basis beim Töchterchen Julia: 
gezielte Behandlungen durch neurophysiologische Physiotherapie, craniosacrale osteopathische Begleitung, Beratung bei einem Kinderorthopäden kann Klarheit bringen, evtl. muss eine Schädelorthese angepasst werden, damit ein disharmonisches Bewegungsmuster in der weiteren Entwicklung ausgeschlossen werden kann.

Die Therapeutin verfügt über eine mehrjährige Ausbildung als Körpertherapeutin in verschiedenen Spezialgebieten, u. a. in Craniosacraler Osteopathie und Craniosacral-Therapie. Sie wendet die Craniosacrale Osteopathie und Craniosacral Therapie seit 22 Jahren an. Behandelt werden Kinder mit Hyperkyphosen/Buckelung, Kielbrust mit Orthese, Morbus Scheuermann  und andere Wirbeldeformationen im Rahmen eines Geburtsgebrechens (vor u. in der Pubertät).

http://www.craniotherapie.ch

http://www.craniosuisse.ch/de/p37000060.html