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Montag, 30. Mai 2016

Mütter: Schluss mit Schuldgefühlen!, Baby-Cranio-Praxis Huggel, Münchenstein

Frau M. aus D mit Tochter Amalia (12 Monate) betritt die Praxis von Frau Huggel in Münchenstein/BL. Sie kennt schon die Craniosacraltherapie und Craniosacrale Osteopathie, weil sie mit ihrem Sohn vor 15 Monaten Frau Huggel besucht hat.
Die Geburt der kleinen Amalia war spontan, jedoch zwischendurch ging es nicht vorwärts, weil irgendetwas Frau M. aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Ihre Tochter wurde normal geboren, jedoch die Plazenta musste nachträglich entfernt werden, weil sie sich nicht von selber als Nachgeburt gelöst hatte. Während des Eingriffs kam die kleine Tochter zum Vater und danach zu den Schwestern im Spital. So richtig konnte die Anbindung an die Mutter nicht erfolgen und die Freude über die Geburt war getrübt. Das Stillen kam nicht in Gang, denn die Kleine wollte nicht so richtig trinken.

Beim Erzählen dieser Erlebnisse schaut die kleine Amalia ganz interessiert und betroffen ihre Mutter an und drückt sich fest an sie. Frau M. kommen die Tränen und erstmals kann sie darüber sprechen, dass sie eigentlich nicht richtig weinen konnte, um die Ereignisse zu verdauen. Tiefe Schuldgefühle überkommen sie bei verschiedenen Themen, die sie kurz erwähnt. Frau Huggel begleitet die junge Mutter auf ihrem Behandlungstisch. Amalia - auf dem Bauch der Mutter liegend - hilft mit tiefen Atemzügen und so einem richtigen Loslassen das ganze Geschehen zu dokumentieren. Sanft hält Frau Huggel das Kreuzbein der kleinen Tochter. Ein Bach von Tränen erfüllen das Gesicht von Mama, alles wird warm und das Töchterchen liegt richtig entspannt. Frau M. ist überrascht. Amalia schreit eigentlich bei fremden Menschen und hat Angst.
Viele Themen stecken unter diesem Erlebnis. Eigentlich haben Mutter und Tochter den Grund des Kommens schon fast vergessen. Ein Anfang ist gemacht für einen nächsten Schritt, bei dem wir alles miteinander verdauen können. Amalia babelt wohlwollen mit, aber sie zeigt, dass sie jetzt ganz müde ist von der vielen Entspannung und Lösung. Mutter und Tochter haben sich gegenseitig geholfen.

Frau Huggel ist langjährige Therapeutin und arbeitet mit Craniosacraler Osteopathie und Craniosacral-Therapie sowie verschiedenen körperpsychologischen Methoden. Sie ist selbst Mutter und Grossmutter von 3 Enkelkindern.
http://www.craniotherapie.ch

Sonntag, 1. Mai 2016

Baby-Cranio, Reflux, schwallartiges Erbrechen, Baby-Praxis-Huggel-Münchenstein

Frau B. aus Schopfheim/D suchte Hilfe über das Internet und gelangte an die Praxis in Münchenstein zur Frau Huggel. Die kleine Mariella wurde mit einem Herzfehler mit 2600 g geboren. Sie lag 4 Tage auf der Notfallstation, da ihre Herztöne überwacht werden mussten. Die Mutter war sehr in Sorge, weil das Kind schwallartig erbrach. Sie suchte ihre Kinderärztin auf, die sie zur Ernährungsberatung schickte. Dort wurde ihr empfohlen, das Milchprodukt zu wechseln. Leider verweigerte die kleine Tochter dieses Produkt und man wechselte zu einer anderen Sorte.
Frau Huggel nimmt ganz sanft mit der kleinen Tochter Kontakt auf und stellt eine leichte Rechtslage des Körpers fest. Mit sanften Haltetechniken der Craniosacralen Osteopathie nach Sutherland erreicht die Therapeutin  eine symmetrische Haltung. Die Kopfbeweglichkeit nach rechts und links ist gewährleistet. Frau B. erhält Lageinstruktionen für Seit-, Rücken- und Bauchlage. Leider hat Mariella wenig Kraft für eine Bauchlage, erklärt Frau B. in der 3. Sitzung.  Während der 1. Behandlung bekommt Mariella starken Durchfall. Frau B. beklagt, dass die Durchfälle fast täglich sind.

Frau Huggel erklärt der Mutter, dass es bei Frühgeburten Zeit braucht, bis sich die Verdauung reguliert. Es benötigt viel Geduld, bis ein Baby lernt langsam zu trinken und Zeit, um alle Aufregung vom Tag zu verdauen. Klares Halten am Kreuzbein und ruhiges Atmen und Arbeit mit der Stimme bringen Mariella zur Ruhe. Sie schläft fast an der Schulter ein.
Frau B. geht wöchentlich in die Sprechstunde zur Kardiologie und zu den verschiedenen Therapien.
Die kleine Mariella stöhnt immer wieder und es klingt etwas nach einer "schweren Last". So haben wir nach 1-3 Behandlungen mal bessere und mal schlechtere Tage zu verzeichnen.

Nach dem 3. Nahrungswechsel scheint nichts mehr zu klappen, denn Mariella möchte keine Nahrung aufnehmen und ihr Gewicht nimmt ab. Sie muss in das Spital. Es wird eine Sonde gelegt. Immer, wenn das Kind sanft berührt wurde, erbrach es die vorher aufgenommene Nahrung  - so als würde es damit seinen Widerstand gegen den Versuch dokumentieren, mit ihm Kontakt aufnehmen zu wollen.

Frau Huggel empfahl der Mutter, dem Kind vorzusingen und es ganz fest anzuschauen. Leider fehlte jedoch Frau B. dazu die Kraft. Schön war, dass Mariella langsam ihren Tagesrhythmus anpassen lernte. So konnte Frau B. auch mal durchschlafen. Im Kinderspital erhält Frau B. eine Ruhepause, denn Mariella wird kontrolliert und beobachtet,  damit sie zunimmt, denn sie soll in 4 Wochen am Herzen operiert werden.

Nach der Operation werden wir Zeit brauchen für eine liebevolle Kontaktaufnahme mit Mariella, damit sie die Zuneigung und den Klang der Stimme der Mutter spürt und die schweren Tage des Startes in ihrem Leben sowie den Eingriff zur Stärkung des Herzens überwindet. Mögen alle Helfer für Mariella zur Seite stehen.
http://www.craniotherapie.ch